Poroton Plan-T12-36,5, T8-24,0-MW, Schallschutzziegel MZ, Ziegeldecke Filigran, Terca Schleswig rubinrot, Heide rot nuanciert
© Wienerberger / Jens Krüger

Ökologischer Wiederaufbau einer Mühle

architectum Ausgabe: Renovierung

Poroton Plan-T12-36,5, T8-24,0-MW, Schallschutzziegel MZ, Ziegeldecke Filigran, Terca Schleswig rubinrot, Heide rot nuanciert
© Wienerberger / Jens Krüger

Renovierung einer historischen Mühle

in Deutschland

Poroton Plan-T12-36,5, T8-24,0-MW, Schallschutzziegel MZ, Ziegeldecke Filigran, Terca Schleswig rubinrot, Heide rot nuanciert
© Wienerberger / Jens Krüger

Verwendete Produkte

Kombination aus Porotherm Ziegeln

Ökologischer Wiederaufbau für denkmalgeschützte Mühle

2002 brannte die Burgmühle in Brandenburg an der Havel fast vollständig ab. Die historische Mühle sowie der angrenzende Kornspeicher wurden 2015 denkmalgeschützt saniert und bieten den Brandenburgern heute modernen Lebensraum direkt am Wasser. Gewünscht war eine möglichst natürliche und ökologische Aufwertung des Gebäudestands. 

Transformation einer Burgmühle

Zwischen dem Mühlengebäude und dem Kornspeicher fließt seit jeher die Havel. Der Fluss ist historischer Bestandteil der Burgmühle Brandenburg und erhöht jetzt die Lebensqualität der 64 Wohnungen sowie der beiden Gewerbeeinheiten im sanierten Gebäude. Die ortsansässige Jansen Immobilien GmbH nahm sich des Gebäudes an, nachdem es 2002 fast vollständig abbrannte und teilweise eingestürzt bzw. einsturzgefährdet war. „Für die Umnutzung der Burgmühle in Wohn- und Gewerbeeinheiten brauchten wir qualitativ hochwertige keramische Baustoffe, die für eine denkmalgerechte Sanierung geeignet sind sowie die Anforderungen des mehrgeschossigen Wohnungsbaus bezüglich Schall-, Brand- und Wärmeschutz erfüllen“, so Investor Bernd Jansen.

Historische Anmutung

 
Die Sanierung war aufwendig. Ganze Gebäudeteile mussten einsturzgesichert, später saniert und teilweise entkernt oder ganz neu gebaut werden. Für die Klinkerfassade suchte Jansen nach einem Ziegel, der in Farbe, Form und Größe dem ursprünglichen am nächsten kommt. Dabei sorgen glatte Strangpressziegel in zwei Farbnuancen für das bewusst unregelmäßig rote Farbbild der Ziegelfassade.
 
Die historischen Geschossdecken aus Holz wurden durch Ziegelmontagedecken ersetzt. Ihr geringes Gewicht bei gleichzeitig verbessertem Schallschutz sowie die hohe Anpassungsmöglichkeit auf alle möglichen Grundrisse waren große Vorteile. Für die notwendigen neu gebauten Teile sowie für die Errichtung von Balkonen konnte mit dem Denkmalschutz eine Einigung erzielt werden: roter Fassadenverputz und – um den Industriecharakter des Gebäudes zu erhalten – Balkone aus Stahl.

„Für die Umnutzung der Burgmühle in Wohn- und Gewerbeeinheiten brauchten wir qualitativ hochwertige keramische Baustoffe, die für eine denkmalgerechte Sanierung geeignet sind sowie die Anforderungen des mehrgeschossigen Wohnungsbaus bezüglich Schall-, Brand- und Wärmeschutz erfüllen.“ - Bernd Jansen, Jansen Immobilien GmbH.

Jahrhundertelange Bautradition

 
Hintermauern, Trennwände, Außenwände, Zwischendecken und die Klinkerfassade stammten bei diesem Aufwertungsprojekt von Wienerberger. Gerade bei den Wärmebrücken zeigte sich das als Vorteil: Wärmegedämmte U-Schalen wurden passgenau im Verbund mit den Porotherm-Ziegeln[1] in der Wand eingepasst, und so entstand eine hochwärmedämmende, nachhaltige Wandkonstruktion.
 
Die Sanierung historischer Gebäude wirkt sich auch in der Stadtentwicklung aufwertend aus: So entsteht zeitgemäßes Wohnen im historischen Bestand mit modernstem Wärmeschutz und das ohne zusätzlichen Flächenverbrauch.
 
[1] In Deutschland: Poroton-Ziegel
 

Terca Strangpressklinker „Heide, rot nuanciert“ und „Schleswig, rubinrot“ - Deutschland 

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