Renovation Apartment Building Toren van Oud | Den Haag | Architect: Bos Hofman Architektenkombinatie & Archipelontwerpers Eric Vreedenburgh | Panels: Lammers Beton, Weert | Developer: Euraco Vastgoed + Westend, Do Tetteroo | Facade: Glazed bricks special
© Wienerberger B.V.

Ein Original in neuem Gewand

architectum Ausgabe #32

Renovation Apartment Building Toren van Oud | Den Haag | Architect: Bos Hofman Architektenkombinatie & Archipelontwerpers Eric Vreedenburgh | Panels: Lammers Beton, Weert | Developer: Euraco Vastgoed + Westend, Do Tetteroo | Facade: Glazed bricks special
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Turm van Oud

in den Niederlanden

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Verwendetes Produkt

Glasierte Verblendziegel

Ein Original in neuem Gewand

Eigentlich war er für den Abriss bestimmt, doch dann war der dreieckige Turm einfach nicht aus der Skyline von Den Haag wegzudenken. Mit ausgeklügelten Renovierungs- und Erweiterungsplänen wurde der gelbe Geselle nun zu neuem Leben erweckt.

„Wir haben eine komplett neue, tragende Fassade um das bestehende Gebäude herum gebaut.“ - Do Tetteroo, Bauherr.

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Upgrade statt Abriss

Zwanzig Stockwerke hoch, mit dreieckigem Grundriss und einer Fassade aus zartgelb glasierten Ziegeln: Der 1967 erbaute Toren van Oud ist ein unverwechselbares Element in der Skyline von Den Haag. Zwischen Kongresszentren, Museen, Bürogebäuden und öffentlichem Grün steht der schlanke Turm an der niederländischen Küste und formt das Stadtbild.
 
Ursprünglich diente er als Unterkunft für Konferenzbesucher und umhüllte zudem die Schornsteine des Kraftwerks des Konferenzzentrums. Mit der Nutzung des Turms taten sich die wechselnden Besitzer über die Jahre hinweg allerdings schwer und er sollte schließlich abgerissen werden. Bis sich im Jahr 2013 der Bauherr Do Tetteroo mit einem Designteam des Projektes annahm und ein tragfähiges Nutzungskonzept erarbeitete – nicht zuletzt, um die berühmte Skyline auf den Postkarten zu erhalten.

Maßgeschneiderte Systemlösung

„Da die Räumlichkeiten des Gebäudes während der Renovierung belegt waren, musste die Logistik optimiert werden, um die Lärmbelästigung zu begrenzen“, so der Architekt Jacob Kalfsbeek. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, verließ man sich auf eine keramische Systemlösung mit relativ kurzer Montagezeit, optisch angepasst an moderne Vorstellungen.
 
Die Vorteile des vorgehängten Fassadensystems zeigten sich in der Auswahl der Farben sowie beim späteren Einpassen der Fliesen: Wenige bis gar keine Schnitte waren nötig, bis alle Fliesen an ihren Platz fanden – das reduzierte die Lärmbelastung und sparte außerdem Zeit. 

Die Suche nach dem Original

Wichtig war dem Designteam der Erhalt der originalen Optik. „Der Turm ist kein Denkmal“, sagt Tetteroo, „aber wenn man das Bild erhalten will, ist der Originalzustand des Gebäudes der beste Vergleich.“ Die originalen Brüstungen erwiesen sich als wertvoll bei der Suche nach einem neuen Verblenderziegel. Es brauchte jedoch viel Recherche über den Mauerverband, die Ziegelformate, die früher verwendeten Rohstoffe und die identische Farbe.
 
Die ursprünglichen Ziegel der Fassade waren einfache, rote Ziegel mit einer später aufgetragenen zartgelben Glasur. Jetzt wurden ganz neue gelbe Ziegel verwendet, die in Steinstreifen gesägt wurden. Die Oberfläche hat die gleiche zerklüftete Textur wie die originalen Handstrichziegel und genau die gleiche Farblasur: sanftes, glänzendes Gelb. „Ich bin sehr zufrieden“, sagt Tetteroo. „Die vielen Stunden der Recherche haben ein wunderbares Ergebnis hervorgebracht. Viele Menschen haben sich für dieses Projekt besonders ins Zeug gelegt und das ist nun deutlich sichtbar.“ 

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Daten & Fakten

Projektname: Turm van Oud, Den Haag, Niederlande

Architektur   Bos Hofman Architektenkombinatie, Dennis Hofman und Archipelontwerpers, Eric Vreedenburgh

Bauherr   Euraco Vastgoed + Westend, Do Tetteroo

Jahr der Fertigstellung   2020

Verwendete Produkte   Glasierte Verblendziegel, Sonderanfertigung

Gebäudetyp  Mehrfamilienhaus

Ausgabe  architectum #32

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