Dutch house Wellton Park, Moscow, Terca Catalunya, Terca Galicia
© OOO “Wienerberger Kirpich”

Ein feuriges Doppelpack

architectum Ausgabe: Dach und Fassade

Dutch house Wellton Park, Moscow, Terca Catalunya, Terca Galicia
© OOO “Wienerberger Kirpich”

Dutch House Wellton Park

in Russland

Dutch house Wellton Park, Moscow, Terca Catalunya, Terca Galicia
© OOO “Wienerberger Kirpich”

Verwendete Produkte

Terca Catalunya (75 %) gemischt mit Galicia (25 %)

Ein feuriges Doppelpack

Zwei orange Türme zwischen vielen grauen Wolkenkratzern: In einem dicht bewohnten Gebiet in Moskau macht ein ungewöhnlicher Wohnkomplex auf sich aufmerksam, der sich nicht umsonst Dutch House nennt. 

Das Dutch House verfügt über die für diese Strömung typische klare Formgebung mit vorzugsweise abgerundeten Elementen, eine rhythmische Wiederholung mit vertikaler Dynamik und sich wiederholenden quadratischen Fenstern.  

Das Dutch House Wellton Park

Bescheiden niedrig wirken die zwei Türme des Dutch House mit ihren 60 und 75 Metern, wenn man sie sie mit den umliegenden Gebäuden im Wellton Park im westlichen Moskau vergleicht. Und trotzdem ist der neue Wohnkomplex unübersehbar – sticht er in seinem warmen Rot-Orange doch förmlich aus der grauen Masse des dicht bewohnten Neubauviertels hervor.
 
Hier entsteht über einen Zeitraum von zwanzig Jahren nach und nach ein luxuriöses Wohngebiet des russischen Bauträgers Krost. Das 25.000 m2 umfassende Dutch House ist mit seiner zweigeschossigen Tiefgarage und 360 Wohnungen ein Teil davon.

Niederländisches Orange

Das Duo im Wellton Park wurde auf Wunsch des Bauherrn an niederländische Architektur angelehnt. Die kräftig orangefarbene Backsteinfassade der Apartmenthäuser folgt einem wiederholenden Rhythmus mit runden Erkern, die sich an den Gebäuden schräg nach oben reihen. Durch das Spiel von Licht und Schatten ergeben sich neue Formen an der leuchtenden Fassade, und die vertikalen Reihen an quadratischen Fenstern bringen eine weitere Muster-Ebene ins Spiel.
 
Verantwortlich für das holländisch inspirierte Design ist das Team Paul de Vroom + Sputnik, das dem Viertel mehr internationale Ausstrahlung verleihen sollte. Die Fassadenklinker in zwei Orangetönen stammen auch tatsächlich aus den Niederlanden. Dennoch basiert das Projekt weitgehend auf einem russischen Ansatz: Die Position und die Gliederung der Gebäude sind das Ergebnis der Anwendung der russischen Regeln zur Optimierung der Sonnenstunden. 

Wohnlich unter Riesen

Das Architekturteam wollte an diesem von Wolkenkratzern umgebenen Ort ein angenehmes Wohnumfeld schaffen und verband die beiden Gebäude im Erdgeschoss durch Wege und Grünanlagen miteinander. Charakteristika der Amsterdamer Schule wurden in moderne Gestaltungselemente übersetzt: Das Dutch House verfügt über die für diese Strömung typische klare Formgebung mit vorzugsweise abgerundeten Elementen, eine rhythmische Wiederholung mit vertikaler Dynamik und sich wiederholenden quadratischen Fenstern.
Auch bei der Wahl der Materialien – insbesondere was die Backsteinfassade anbelangt – und der Detaillierung wurden einige Prinzipien der Amsterdamer Schule befolgt. Die Gemeinschaftsbereiche im Inneren wiederum zeigen eine russisch-niederländische Kombination: vertikale Linien, subtile Beleuchtung und dreidimensionale Tulpenmuster an den Wänden. Klassisch-edel wurde es im Eingangsbereich mit den schweren, in Holzprofilen eingefassten Türen. 

Dutch house Wellton Park, Moscow, Terca Catalunya, Terca Galicia

Terca Catalunya (75 %) gemischt mit Galicia (25 %) - Russland

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