Terca Monde Avenier Cornejo architectes Christelle Cornejo Emergie et Semip Agora gris titane gris anthracite et rouge blauwrood
© copyright: Schnepp Renou Simon Schnepp und Morgane Renou Geraldine bruneel

Drei Fassaden machen Stimmung

architectum Ausgabe: Dach und Fassade

Terca Monde Avenier Cornejo architectes Christelle Cornejo Emergie et Semip Agora gris titane gris anthracite et rouge blauwrood
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Mehrfamilienhäuser

in Frankreich

Avenier Cornejo architectes Christelle Cornejo
© Photographe : copyright: Schnepp Renou, Simon Schnepp und Morgane Renou Geraldine bruneel

Verwendete Produkte

Terca Agora Titangrau, Agora Silbergrau und Blau-Rot nuanciert

Drei Fassaden machen Stimmung

Drei Wohngebäude im französischen Ort Pantin haben es sich zur Aufgabe gemacht, das historisch-industriell geprägte Stadtbild weiterzutragen, und es zugleich durch ästhetische Modernität und Vielfalt zu erweitern.

Mehrfamilienhäuser in Frankreich

Eine Fassade, die die Stimmung des Wetters und der Umgebung annimmt und wiederspiegelt? Für Architektin Christelle Avenier gehört dieser Ansatz zu den Anforderungen an neue Bauprojekte sowie zu ihrer persönlichen Art, zu planen, dazu. So auch bei einem Projekt im französischen Pantin, welches den Neubau von drei Mehrfamilienhäusern auf 6.000 m2 mit insgesamt 88 Wohneinheiten und einer Geschäftsfläche umfasste. 
 
Die Gebäude, die für Wohnungseigentum bestimmt sind, stehen im Gebiet Pantin ZAC, welches vom Ourcq-Kanal begrenzt wird, und sind architektonisch auf die historische Umgebung angepasst. Christelle Avenier war es wichtig, den Entwurf „in das Gelände mit den 1884 errichteten und unter Denkmalschutz stehenden Backsteinmühlen ‚Grands Moulins‘ entlang des Kanals einzufügen“ und damit auf das industrielle Erbe des Ortes zu reagieren.

"Wir wollten jedem eine eigene Identität geben, einerseits mit einer spezifischen Form und andererseits mit den Farbtönen der Ziegel." - Avenier Cornejo architectes

Das Licht bestimmt die Nuance

Die authentischste Wahl des Fassadenmaterials waren somit Terracotta-Ziegel. Diese sollten mit unterschiedlichen Farbtönen die Architektur zum Leben erwecken und damit jedes Gebäude anders gestalten. „Wir wollten jedem eine eigene Identität geben, einerseits mit einer spezifischen Form und andererseits mit den Farbtönen der Ziegel“, so Avenier. Die Ziegelornamentik wechselt hierbei zwischen massiven Teilen und eher luftig anmutenden Oberflächen. Um die richtigen Farben auszuwählen, betrachtete das Team die Ziegel aus verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichem Lichteinfall. 
 
„Man muss das Spiel des Lichts auf dem Produkt sehen“, erklärt die Architektin. Die Wahl fiel schließlich auf Titangrau, Silbergrau und Blaurot, die alle je nach Lichtintensität in ihrer Nuance variieren. „Titangrau zum Beispiel wechselt von einem hellen, violett gefärbten Grau bei Sonnenuntergang zu einem dunkleren Grau bei Regen – die Eindrücke ändern sich je nach Wetterlage.“ Zudem verleihen die handgeformten Ziegel mit ihren unregelmäßigen, leicht schattierten Kanten den Fassaden ein zeitloses Aussehen.

Keine Angst vor dem Alter

Im sozialen Wohnungsbau, selbst im Kontext von Wohnungseigentum wie in diesem Pantin-Komplex, stehen wirtschaftliche Logik und Nachhaltigkeit an erster Stelle. In dieser Hinsicht schätzt Christelle Avenier besonders den langlebigen Aspekt des Ziegels und seine „gute Alterung“ ohne besondere Pflege. 
 
Die Gebäudehüllen werden im Laufe der Jahre eine für das Terrakotta-Material spezifische Patina annehmen – ganz in Harmonie mit den Gebäuden des nahegelegenen Industrieerbes. 

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Terca Agora Silbergrau - Frankreich

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