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Ausgabe #27
General photo building materials Wienerberger
© Wienerberger Belgium

NACHHALTIGKEIT ENTLANG DES GESAMTEN LEBENSZYKLUS

Nachhaltigkeit

Wer ökologisch planen und bauen will, muss lebenszyklusorientiert denken und Produkte sowie Prozesse in ihrer Gesamtheit betrachten. Dabei sollten alle möglichen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt sowie der Verbrauch an Ressourcen qualitativ und nach Möglichkeit quantitativ berücksichtigt werden:

Ziegel sind natürliche Baustoffe, die keinerlei Schadstoffe an ihre Umwelt abgeben, sei es bei der Errichtung von Gebäuden, in deren Nutzungsphase oder in der Nachnutzungsphase (z.B. beim Abriss). Für eine glaubhafte ökologische Bewertung berücksichtigt Wienerberger den gesamten Lebenszyklus (hier dargestellt am Beispiel von Wandbaustoffen).

Rohstoffgewinnung
Rohstoffabbau stellt immer auch einen Eingriff in die Natur dar; dieser wird während des laufenden Betriebs möglichst gering gehalten. Aufgelassene Abbaustätten werden rekultiviert, renaturiert oder einer Nachnutzung zugeführt.

Herstellung
Alle eingesetzten Materialien sind frei von ­Gefahrstoffen. Standardmäßig wird darauf geachtet, dass sie ökologische Vorteile aufweisen und Zuschlag- und Füllstoffe biogen und klimaneutral sind. Die Verarbeitung erfolgt unter ressourcen- und energieeffizienten Bedingungen.

Transporte
An allen Wienerberger-Standorten werden Baustoffe lokal produziert. Zusätzlich wird der Rohstoffabbau mit der Produktion räumlich gekoppelt, was kurze Transporte mit einem niedrigen Energiebedarf und geringem Schadstoffausstoß zur Folge hat.

Verarbeitung
Durch die Planziegel-Technologie wird eine rasche Bauweise ermöglicht, bei der keine Schadstoffemissionen entstehen, die Lärmbelästigung gering ist und eine vergleichsweise geringe ergonomische Beanspruchung auf der Baustelle stattfindet. Außerdem entstehen keine problematischen Baustoffabfälle.

General photo building materials Wienerberger
© Wienerberger Belgium

Erhaltung – Renovierung
Ziegelbauten sind besonders langlebig und haben dadurch auch einen besonderen Substanzwert. Renovierungen oder Sanierungen lassen sich einfach durchführen, wobei ein geringer Materialaufwand erforderlich ist.

Abbruch
Auch der Abriss eines Objektes ist mit einem relativ geringen Energieaufwand verbunden. Eine Stofftrennung ist bei einer einschaligen Ziegelbauweise nicht notwendig. Bei einem Ziegel-Zweischalenmauerwerk genügt eine einfache Baurestmassetrennung.

Deponie
Ziegel geben keine Schadstoffe an den ­Untergrund ab und können daher zu geringen Kosten in der Eluatklasse 2 deponiert werden oder z.B. als mineralischer Bauschutt zur
Grubenverfüllung genutzt werden.

Recycling
Ein großer Teil des Gesamtabbruchmaterials kann mit geringem Energieaufwand in den Kreislauf zurückgeführt werden und als recyceltes Baumaterial wiederverwendet werden.