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Ausgabe #20

KLARE STRUKTUREN GEGEN TRISTEN SOZIALBAU

Dach & Fassade

Wie kann man Wirtschaftlichkeit mit Lebensqualität verbinden, ohne graue Sozialwohnungen zu schaffen? Diese Frage stellten sich die Pariser Architekten Matthieu Gelin und David Lafon zu Beginn des Neubaus von 70 Wohnungen in Valenton bei Paris.
Exterior, New building of an ensemble with 70 flats, Matthieu Gelin, David Lafon © Filip Dujardin
© Filip Dujardin
Exterior, New building of an ensemble with 70 flats, Matthieu Gelin, David Lafon © Filip Dujardin
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Exterior, New building of an ensemble with 70 flats, Matthieu Gelin, David Lafon © Filip Dujardin
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Exterior, New building of an ensemble with 70 flats, Matthieu Gelin, David Lafon © Filip Dujardin
© Filip Dujardin

KLARE STRUKTUREN GEGEN TRISTEN SOZIALBAU

Dach & Fassade

Wie kann man Wirtschaftlichkeit mit Lebensqualität verbinden, ohne graue Sozialwohnungen zu schaffen? Diese Frage stellten sich die Pariser Architekten Matthieu Gelin und David Lafon zu Beginn des Neubaus von 70 Wohnungen in Valenton bei Paris.

Beim Baukörper entschieden sich die Architekten für ein viergeschossiges Wohnhaus mit Gewerbezeile an der Avenue Julien Duranton, ein dreigeschossiges Wohngebäude an der Rue Roland Roche sowie eine gemeinsame Tiefgarage. Die verschiedenen Nutzungseinheiten – kleine und große Wohnungen, Penthäuser und Apartments im Dachgeschoss – ermöglichen eine lebendige soziale Durchmischung.

EIN GRÜNER ORT DER BEGEGNUNG

Als Freizeitbereich entwickelten Gelin und Lafon zunächst einen grünen Innenhof, der als Begegnungsort die Identifikation und Interaktion der Bewohner fördert. Er bildet den Mittelpunkt zwischen den Gebäudeflügeln mit Balkonen, Vor- und Rücksprüngen, offenen Treppenhäusern und Erschließungswegen. Nach außen setzt sich das Ensemble gegen eine orthogonale und teil- weise seriell wirkende Vorstadtarchitektur durch und behauptet sich mit einer weitgehend geschlossenen, farbig ansprechenden gefliesten Fassade

Bird view, New building of an ensemble with 70 flats, Matthieu Gelin, David Lafon © Filip Dujardin
© Filip Dujardin

VIELZAHL VON FORMATEN

Der besondere Rhythmus der zweifarbigen Platten erzeugt Ansichten mit hohem Wiedererkennungswert, der durch die Betonung der Geschossebenen und die verschiedenen Formate entsteht. Dieser Effekt wirkt bis in den Hof hinein, wo die Keramikfassade mit holzverschalten Flächen kombiniert wurde. Intention der Architekten: Im Zentrum entsteht eine Grünfläche in der Art eines kleinen, naturzugewandten Utopia. Das Fassadenmaterial verschmilzt mit dem umgebenden urbanen Raum. Fenster und Rollläden aus Holz unterstreichen die Wertigkeit.

HELLE FARBEN – GLATTE OBERFLÄCHE

Um die Geschlossenheit der Fassade zu betonen, entschieden sich die Architekten für eine klassische Fassadenplatte, die durch ihre glatte Oberfläche – ohne Rillen – eine klare Optik erzeugt. Gleichzeitig sorgen die beiden Farbtöne Perlweiß, hellgrau glasiert, und Erzgrau, dunkelgrau glasiert, durch Felder verschiedener Breite für einen spannungsvollen Rhythmus.

Exterior, New building of an ensemble with 70 flats, Matthieu Gelin, David Lafon © Filip Dujardin
© Filip Dujardin
Facts
  • Projektname
    New building of an ensemble with 70 flats, Paris, France
  • Architekt
    Matthieu Gelin, David Lafon
  • Verwendete Produkte

    Argeton Tampa gris émaillé clair and gris émaillé foncé

  • Jahr der Fertigstellung
    2013
Argeton Tampa gris émaillé clair & gris émaillé foncé

Fassade

Argeton Tampa gris émaillé clair and gris émaillé foncé – Frankreich