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Porträt des Gartenarchitekten Geert Voets, Belgien

Im Dienst der Natur

In eine Gärtnerfamilie hineingeboren, war Geert Voets Interesse an Grün seit jeher ein ganz besonderes. Gleich nach dem Studium an der Gartenbauschule Leuven gründete er mit „Tuinmakers“ sein eigenes Unternehmen. Wohn- und Firmensitz des Gartenarchitekten sind eingebettet in üppiges Grün, das selbstverständlich zur ersten Inspirationsquelle wird. Kein Zweifel, hier ist ein Mensch zuhause, der das Detail pflegt.

Ein perfektes Team

Mit seinem Freund und Studienkollegen machte er den Schritt in die Selbstständigkeit. Schon immer hat das so richtig tüchtig Anpacken Spaß gemacht, und dennoch, Tuinmakers lässt sich nicht gerne in eine Schublade stecken: „Als Designer von Gärten fühlen wir uns für das ganze Projekt verantwortlich. Wir betrachten es als eine Einheit, vom Entwurf über den Bau bis zur anschließenden Pflege. Für Kontrollfreaks wie uns war die Entscheidung folglich schnell getroffen, alles selbst auszuführen und zu koordinieren“, so Geert Voets. Auf diese Art und Weise übernimmt Tuinmakers auch alle anderen ergänzenden Bereiche der Gartengestaltung wie beispielsweise Pflasterung, Beleuchtung bis etwa zur Anlage von Wasserflächen wie Becken, Brunnen oder Schwimmteichen etc.

Voets verweist mit besonderem Stolz auf seinen eigenen, sehr umfangreichen Maschinenpark, bestehend aus Grabe- und Erdarbeit-Maschinen für alle erforderlichen Breiten und mit geringem Bodendruck oder etwa mit mobilem Erdsieb bestückt. Zusätzliche Materialkosten werden so vermieden und außerdem bleibt alles in einer Hand – man gestaltet nach eigenem Wunsch im Team.

Qualität vor Quantität

Tuinmakers hat sich bewusst für eine Qualitätsstrategie entschieden. Was wirklich zählt, ist nicht die Anzahl der pro Jahr gestalteten Grundstücke, sondern zuallererst deren Umsetzung. Tuinmakers bearbeitet niemals gleichzeitig mehrere Gärten. Mit dem nächsten Grundstück wird erst begonnen, wenn das vorherige Projekt abgeschlossen und der Garten übergeben ist. Seine Kunden danken ihm die hundertprozentige Aufmerksamkeit allemal.

„Jedes Detail dabei selbst im Auge zu behalten und nötigenfalls sofort neuen Gegebenheiten anzupassen, ist für das ganze Team eine große Befriedigung und natürlich eine Beruhigung für unsere Auftraggeber“, versichert Geert Voets.

Leidenschaft und Inspiration in Hightech

Ziemlich rasch stellte Voets fest, dass die meisten Auftraggeber sich nur mit größter Mühe von einem Plan oder einer Entwurfskizze eine räumliche Vorstellung zu machen vermögen. Die Lösung für dieses Problem zeigte sich in Person eines guten Freundes, des Gartenarchitekten Jan Verelst. „Um unsere Leidenschaft für einen Entwurf auf den Kunden übertragen zu können, wird von jedem Entwurf eine gut lesbare 3D-Darstellung ausgearbeitet. Ein virtueller Spaziergang ermöglicht es dem Auftraggeber, bereits im Geiste durch seinen zukünftigen Garten zu wandeln und sich im frühen Planungsstadium eine sehr konkrete Vorstellung von jeder Ansicht, jedem Rasenstück, jeder Pflanze und Farbvariation machen zu können. Zukünftiges wird so hautnah erlebbar.“

Auch gibt es von jedem Gartenentwurf eine nächtliche Ansicht, anhand derer etwa die Gartenbeleuchtung und deren attraktive Effekte unmittelbar nachvollziehbar werden – Umplanen ist in diesem Stadium dann ein Kinderspiel. Die in dieser Form beweglichen und räumlich perfekt präsentierten Darstellungen finden meist besonderen Anklang und widerspiegeln den durchaus perfektionistischen Ansatz der Designer. Die Bereiche Medien und Hightech, gepaart mit außergewöhnlicher Kreativität, greifen nahtlos ineinander.

Der Hang zum Handwerk

Bei Tuinmakers schwört man auf die hohe Qualität der verwendeten Materialien und natürlich auf bewährte, handwerkliche Techniken. So entscheidet man sich bei der Verwendung schwerer Holzkonstruktionen immer nur für das qualitativ beste Holz und schafft Materialverbindungen, die dem Zahn der Zeit problemlos trotzen. Beim Anlegen von Wegen und Terrassen werden Ecksteine etwa immer auf Gehrung gesägt. Jedes Detail wird mit der gleichen Sorgfalt für fachmännische Arbeit geprüft. „Vielleicht arbeiten wir an der Anlage etwas länger, aber langfristig ist unser Kunde der Gewinner. Qualität und Handwerk sind noch immer ein unschlagbares Tandem“, so ihre Überzeugung. „Auch in den Bepflanzungsplänen walten wir mit der gleichen Sorgfalt und dem uneingeschränkten Drang nach Perfektion.“

Die Vorliebe für natürliches Material

Das eingeschworene Duo von Tuinmakers bevorzugt unkomplizierte Natürlichkeit, man setzt auf Beständigkeit. So finden häufig perinierende Pflanzen und Sträucher, aber ebenso Materialien wie Holz, Blaustein und Pflasterklinker Anwendung. Sie alle strahlen eine gewisse Wärme und Behaglichkeit aus, verleihen der gesamten Anlage einen ganz besonderen Charakter und eine zeitlose Dauerhaftigkeit. Der Überraschungseffekt liegt dann in der unerwarteten Zuordnung und Kombination der durchwegs traditionellen Grundelemente. Auch nimmt Wasser in seiner nie wiederholbaren Form eine besondere Position ein.

Bereits seit einigen Jahren arbeitet Tuinmakers nun schon mit Pflasterklinkern von Wienerberger. Sie begeistern nach wie vor mit ihrer überraschend natürlichen Farbpalette, deren Töne auch im Laufe der Jahre nicht verblassen. Der unprätentiöse Look spricht ebenso an wie ihre zierliche Form und deren pflegefreundliche Eigenschaften. „Pflasterklinker passen sowohl in einen strengen, modernen Gartenentwurf als auch in eine lieblichere, rein ländliche Umgebung. Wir arbeiten vor allem mit den Produkten: „Oud Hollands“, „Crea“ und „Authentica“. Unsere Leidenschaft für das Detail überträgt sich in die feine Verarbeitung von Terrassen und Wegen, auch Legeverbände werden dem Entwurf angepasst“, erzählt Geert Voets. In seinem eigenen Garten verwendete er ebenso Pflasterklinker von Wienerberger.

Bei der Ausarbeitung eines Landschaftsgartens im nahen Kampenhout ging Tuinmakers von einem minimalistischen Gartenkonzept in einer ländlichen Umgebung aus. Dabei wurden Bepflanzungen, Terrasse, Schwimmbad und Poolhaus in einem starken und straffen Ganzen miteinander ins Gleichgewicht gebracht. Man verwendete hierzu ungetrommelte Pflasterklinker der Sorte Arte Mastiek (schwarz und sandgelb), in gewohnter Manier mit Holz und Blaustein kombiniert.

„Ganz gleich, ob es sich um die Anlage eines privaten Gartens oder um den Grünraum eines Betriebsgebäudes handelt“, schlussfolgert Voets, „wenn man als Team seine ganze Kreativität in ein Projekt einbringen kann und einem als Ergebnis der totale Einklang von Natur und Qualität gelungen ist, erst dann hat man auch den Auftrag erfüllt.“

Tuinmakers:
www.tuinmakers.be
Projekt Kampenhout Voortstraat:
Verwendete Pflasterklinker: Arte Mastiek schwarz, sandgelb; Verfügbare Formate: WF (± 200 x 85 x 48), DF (± 200 x 85 x 64)
Project Balkestraat Kampenhout:
Verwendete Pflasterklinker: Oud Hollands Oud Amsterdam violett; Verfügbare Formate: WF (± 200 x 85 x 48), DF (± 200 x 85 x 64)
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One Response zu “Porträt des Gartenarchitekten Geert Voets, Belgien”

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